Kontra!

Position

Zum 67. Jahrestag der Befreiung der Vernichtungslager in Auschwitz


Anlässlich des Jahrestages der Befreiung der faschistischen Vernichtungslager in Auschwitz vor 67 Jahren dokumentieren wir einen Ausschnitt einer Rede des Auschwitzüberlebenden und Kommunisten Kurt Julius Goldstein (1914-2007) aus dem Jahr 2005:

Am 27. Januar 1945 erreichten die Soldaten der 100. Infanteriedivision der 60. Armee der 1. Ukrainischen Front die Todesfabrik Auschwitz. Sie fanden dort vor, was menschliche Fantasie sich nicht ausdenken, bis auf den heutigen Tag, 60 Jahre danach, kaum begreifen kann.

Block Dresden 2012

Die ver.di-Jugend München organisiert einen Bus nach Dresden zur Demonstration am 18. Februar. Abfahrt ist um 2 Uhr am Gewerkschaftshaus.

10€ für DGB-Gewerkschaftsmitglieder
20€ für alle Anderen

Ver.di Beitrittserklärung

Anmeldung unter jugend.muenchen@verdi.de

Aufruf des Bündnis “Dresden-Nazifrei”

Alle guten Dinge sind drei! BLOCK DRESDEN 2012!

Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist

In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.

Naziaufmarsch am 21. Januar erfolgreich blockiert!

Die NATO, das Geschäft und der Tod

Montag, 23. Jan. 2012
19:30h
EineWeltHaus

VeranstalterInnen:

  • DKP München
  • SDAJ München
  • Warum die sog. Sicherheitskonferenz
    in Wirklichkeit eine Kriegskonferenz ist.

    Ein Ausblick auf die bevorstehenden Aktionen gegen die Siko am 4. Februar in München

    Zur alljährlichen sog. Münchner Sicherheitskonferenz trifft sich auch dieses Jahr wieder am 3. und 4. Februar im Hotel Bayerischer Hof ein Gruselkabinett von hochrangigen Militärs, Kriegsstrategen und Waffenhändlern. Sie sind mitverantwortlich für 1,6 Billionen Dollar ausgewiesener weltweiter Rüstungsausgaben und damit für Krieg, Krise und Flüchtlingselend. Wie immer mit dabei: Die deutsche Waffenindustrie, die Exporteure des Todes. Deutsche Rüstungskonzerne, haben in den letzten 5 Jahren ihren Waffenexport verdoppelt, bestreiten heute 11% des internationalen Waffenhandels. Damit liegt Deutschland auf Platz drei der Waffenexportländer der Welt. Landminen, Uranmunition, Atomwaffenproduktion – kaum eine der weltweit geächteten Waffen, an denen deutsche Konzerne und Finanzinstitute nicht verdienen. Sog. Pleitestaaten wie Griechenland kaufen für viele Milliarden Rüstungsgüter, z.B. U-Boote oder Leopardpanzer. Die Kredite zur Bezahlung der Waffen kommen ebenfalls aus Deutschland. Alle Sparprogramme dort gehen am Rüstungshaushalt vorbei.

    Kleinwaffen machen auch Mist:
    Statistisch stirbt alle 14 Minuten ein Mensch von einer Kugel aus dem Lauf einer Waffe von Heckler und Koch. Für zwei Drittel aller Kriegstoten seit 1960 sind sog. Kleinwaffen verantwortlich. Deutschland liefert solche Waffen in alle Welt und in viele Krisengebiete.

    Wir fordern:

  • Schluss mit allen Waffenexporten, Umstellung auf zivile Produktion!
  • Rüstungskonversion statt Waffenproduktion
  • Pressemitteilung der SDAJ München vom 19. Januar 2012

    Am Freitag, den 03. Februar 2012 beginnt in München die sog. »NATO-Sicherheitskonferenz«. Deshalb werden Jugendliche an diesem Nachmittag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr auf dem Marienplatz eine satirische Gegenaktion durchführen.


    Monopoly – Würfeln um die Welt

    Eine Aktion des »Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz« und der SDAJ München.

    In einer satirischen öffentlichkeitswirksamen Aktion auf dem Münchner Marienplatz wird am Freitag, den 04. Februar 2012 von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr ein überlebensgroßes Monoply gespielt. Dabei werden KapitalistInnen, VertreterInnen der Industrie- und Finanzwirtschaft – gespielt durch FriedensaktivistInnen – um ihren Profit würfeln. Zwar geben sie sich Spielregeln, doch werden sie sich für mehr Gewinn über diese hinwegsetzen, falls ihnen ein paar Euro durch die Finger gehen könnten, oder soziale Forderungen durch die Bevölkerung durchgesetzt werden könnten. Weitere SpielteilnehmerInnen werden als Regierungschefin Merkel, SoldatInnen und Aufständischen dargestellt.

    Die Aktion wird von einer Moderation satirisch kommentiert. PassantInnen und Interessierte sind eingeladen dabei zu bleiben und das unsozialen Treiben sowie die Aktionen der Aufständischen zu verfolgen.

    Lucas Baumgartner von der SDAJ München erklärt dazu:

    »Mit der Aktion wollen wir viele Jugendliche für unsere Großdemonstration gegen die sog. NATO-Sicherheitskonferenz begeistern. Viele wissen bisher noch wenig über die negativen Folgen der Bundeswehrreform und aktueller Kriegseinsätze auf Jugendliche. Gerade wir Jugendliche müssen die Folgen von Krieg und Krise ausbaden. Sich gegen Krieg einzusetzen und für den Frieden einzustehen ist Bürgerpflicht!«

    Unsere Zukunft ist die neue Welt, der Kommunismus!

    Erklärung von 19 europäischen Jugendorganisationen 20 Jahre nach der Konterrevolution

    Die diese Erklärung unterschreibenden kommunistischen Jugendorganisationen wenden sich an die Jugend Europas und der ganzen Welt anlässlich des 20. Jahrestags der Auflösung der UDSSR und der Zerschlagung des Sozialismus.

    Aus Sicht der bürgerlichen Regierungen und Parteien, aus Sicht der Kräfte des Kapitals ist dieser Jahrestag eine Gelegenheit, den Sozialismus und seine Leistung zu verunglimpfen, die kapitalistische „Ewigkeit“ und „Wohlfahrt“ zu preisen. Die bürgerlichen Parteien und Regierungen sind es, die mit ihrer Politik die Rechte der Jugendlichen vermindert haben. Sie haben uns zu Armut und Arbeitslosigkeit verdammt. Sie stellen die kommunistische Ideologie unter strafrechtliche Verfolgung.
    Aus unserer Sicht, aus der Sicht der arbeitenden Bevölkerung und der Jugend der Welt ist dieser Jahrestag eine Gelegenheit, um sich an die Errungenschaften des Sozialismus und seine Leistungen für die Menschheit zu erinnern und sie hervorzuheben. Eine Gelegenheit, um bedeutende Schlussfolgerungen aus der Niederlage der Jahre 1989-1991 zu ziehen.

    Wir wenden uns an die jungen Menschen, damit sie die Wahrheit über den Sozialismus lernen und erfahren. Wir wollen ihnen sagen, dass unsere Zukunft die neue Welt, der Sozialismus-Kommunismus ist.
    Das 20. Jahrhundert erbrachte den Sieg der Oktoberrevolution in Russland 1917. Dies war der Ausgangspunkt für eine der größten Errungenschaften der Zivilisation in der Geschichte der Menschheit, für die Abschaffung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Macht mit der Errichtung des Sozialismus erobert und damit ein Ziel in einer Reihe von Ländern in Europa, Asien und sogar auf dem amerikanischen Kontinent, auf nahezu einem Drittel der Erde, erreicht.
    1991 unterbrach die Konterrevolution den Verlauf dieser ersten Anstrengung des Aufbaus der neuen Gesellschaft. Was gewonnen worden war – dass die arbeitende Klasse und ihre Verbündeten die Macht und den von ihnen produzierten Reichtum in ihre eigenen Hände nahmen – war trotz all seiner Unzulänglichkeiten jetzt von oben und nicht von unten gestürzt worden. Die Umstürze waren Konterrevolutionen, im Klartext ein gesellschaftlicher Rückschritt, ein Sieg für die Klasse der Ausbeuter und der Unterdrücker über den Versuch des Aufbaus einer von Ausbeutung freien Gesellschaft. Dies bestätigte sich auf schlimmste Weise für das Volk in den letzten 20 Jahren.

    Einheitsfront gegen Rechts


    jungeWelt vom 16.01.2012

    Gegen Faschismus und Krieg!

    Gegen Faschismus und Krieg: Demonstration zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin
    Foto: Po-Ming Cheung

    Florian Möllendorf

    Zahlreiche Menschen haben am Sonntag in Berlin der vor 93 Jahren ermordeten Arbeiterführer Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gedacht. Nach Angaben der Linkspartei zogen im Laufe des Tages Zehntausende Menschen zur Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde, um rote Nelken und Kränze auf die Gräber der Revolutionäre zu legen. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht waren am 15. Januar 1919 auf Betreiben der damaligen SPD-Führung von Regierungssoldaten erschossen worden. Am »stillen Gedenken« auf dem Zentralfriedhof nahmen führende Vertreter der Linkspartei teil. Am Morgen legten die Vorsitzenden der Partei, Gesine Lötzsch und Klaus Ernst, Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi sowie der Vorsitzende der Linke-Fraktion im Saarland, Oskar Lafontaine, Blumen nieder. Auch der ehemalige DDR-Ministerpräsident Hans Modrow ehrte die beiden Mitbegründer der KPD.

    Antifaschistische Kundgebung am Rande der Konferenz


    jungeWelt Online vom 14.01.2012
    Veranstaltung am Rande der Rosa-Luxemburg-Konferenz: Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) führte eine sportliche Aktion unter dem Motto »Jugend trainiert für Dresden« auf dem Wittenbergplatz durch.

    Damit sollte auf die Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch in Dresden und die Verstrickung der Staatsbehörden in rechte Terrororganisationen, wie der Zwickauer Terrorzelle »NSU« , hingewiesen werden. Im Februar wollen tausende Faschisten mit einer Demonstration der Bombardierung Dresdens während des Zweiten Weltkriegs gedenken. Dabei blenden sie aus, dass es Nazideutschland war, das ganze Länder verwüstete, Millionen Menschen tötete und in Lager steckte. Nachdem es in den letzten zwei Jahren gelang, den Aufmarsch trotz staatlicher Repression zu verhindern, ruft dieses Jahr erneut ein breites Bündnis aus Antifa-Gruppen, Gewerkschaften, Parteien und Kirchen zu Massenblockaden auf. In diesem Sinne: »Block Dresden 2012 – Den Naziaufmarsch blockieren, bis er Geschichte ist!«

    Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden! Solidarität mit den Völkern Irans und Syriens!

    (Foto: Lance Page; Bearbeitet: Anthony Baker, Shreyans Bhansali; CC BY-NC-SA 2.0)

    Die SDAJ unterstützt den Aufruf des Freundschaft mit Valjevo e.V. gegen die Kriegsvorbereitungen im Bezug auf Iran und Syrien:

    Zehntausende Tote, eine traumatisierte Bevölkerung, eine weitgehend zerstörte Infrastruktur und ein zerfallener Staat: Das ist das Ergebnis des Krieges, den USA und Nato geführt haben, um den Reichtum Libyens plündern und das Land wieder kolonialisieren zu können. Jetzt bereiten sie offen den Krieg gegen die strategisch wichtigen bzw. rohstoffreichen Länder Syrien und Iran vor, die eine eigenständige Politik verfolgen und sich ihrem Diktat nicht unterordnen. Ein Angriff der Nato auf Syrien oder Iran kann zur direkten Konfrontation mit Russland und China führen – mit unvorstellbaren Konsequenzen.

    Mit ständigen Kriegsdrohungen, dem Aufmarsch militärischer Kräfte an den Grenzen zu Iran und Syrien sowie mit Sabotage- und Terroraktionen von eingeschleusten „Spezialeinheiten“ halten die USA gemeinsam mit weiteren Nato-Staaten und Israel die beiden Länder in einem Ausnahmezustand, der sie zermürben soll. Zynisch und menschenverachtend versuchen USA und EU, mit Embargos ihren Außenhandel und Zahlungsverkehr planmäßig lahm zu legen. Die Wirtschaft des Iran und Syriens soll bewusst in eine tiefe Krise gestürzt, ihre Arbeitslosenzahlen erhöht und die Versorgungslage ihrer Bevölkerung drastisch verschlechtert werden. Die inneren sozialen Konflikte sollen ethnisiert und zugespitzt, ein Bürgerkrieg entfacht werden, um einen Vorwand für die längst geplante militärische Intervention zu schaffen. An diesem Embargo gegen Iran und Syrien beteiligt sich auch ganz maßgeblich die deutsche Bundesregierung.

    Wir rufen alle Bürger, die Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, die Friedensbewegung auf, dieser Kriegspolitik konsequent entgegenzutreten.

    Wir fordern, dass die Bundesregierung

    • die Embargomaßnahmen gegen den Iran und Syrien bedingungslos und sofort aufhebt;
    • klarstellt, dass sie sich an einem Krieg gegen diese Staaten in keiner Weise beteiligen und die Nutzung deutscher Einrichtungen für eine Aggression durch USA und Nato nicht gestatten wird;
    • sich auf internationaler Ebene für die Beendigung der Politik der Erpressung und Kriegsdrohung gegen den Iran und Syrien einsetzt.

    Das iranische und syrische Volk haben das Recht, über die Gestaltung ihrer politischen und gesellschaftlichen Ordnung allein und souverän zu entscheiden. Die Erhaltung des Friedens verlangt es, dass das Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten konsequent eingehalten wird.

    Beschlossen vom Bundesvorstand der SDAJ

    Mehr als 60 Jugendliche in der Bayernkaserne im Hungerstreik

    Seit Samstag befinden sich über 30 Jugendliche in der Münchner Gemeinschaftsunterkunft Bayernkaserne in der Heidemannstraße im Hungerstreik, um gegen die menschenunwürdige Unterbringung dort und für eine kindgerechte Behandlung zu demonstrieren. „Viele Leute in der Bayernkaserne bekommen psychische Probleme. (siehe dazu einen Artikel hier vom 29.Mai 2011) Sie bekommen dann nur eine Tablette, aber die unerträgliche Situation wird nicht geändert. Deswegen sind wir in den Hungerstreik getreten.“ Die Jugendlichen haben eine Liste mit ihren dringendsten Problemen erarbeitet und sich damit zunächst an ihre Betreuer gewandt. Diese konnten ihnen jedoch nicht helfen und verwiesen an die verantwortlichen Stellen bei Regierung und Jugendamt. Die Jugendlichen fordern deshalb: „Wir möchten, dass die Verantwortlichen zu uns kommen und sich selbst ein Bild von unserer Situation machen. Wir wollen selbst mit ihnen über unsere Probleme sprechen!“
    Am 10.01.2012 kamen Vertreter der Regierung von Oberbayern, des Jugendamtes, der Vormünder, das Betreuungspersonal der Inneren Mission in die Bayernkaserne, um mit den streikenden Jugendlichen zu sprechen. Die Verhandlungen blieben erfolglos, die Forderungen der Jugendlichen können und wollen nicht im Ansatz erfüllt werden. Am Abend schlossen sich bereits 30 weitere Jugendlichen dem Hungerstreik an. „Wir werden weiter streiken, bis sie unsere Forderungen ernst nehmen und handeln!“