Kontra!

Position

Jugend in Bewegung!

Bildungsstreik in Chile

7. Februar 2012 | 14.00 Uhr
Raum F107
LMU-Hauptgebäude
Geschwister-Scholl-Platz (U 3/6 Universität)

Camila Vallejo

Studierendensprecherin in Chile

Karol Aida Cariola Oliva

Vertreterin der sozialen Bewegungen in Chile

Moderation: Bahar Ucar (Studentin)

Soziale Kämpfe in Chile

7. Februar 2012 | 18.30 Uhr
Großer Saal
Gewerkschaftshaus
Schwanthalerstr. 64 (U 4/5 Theresienwiese)

Eröffnung: Hans Elas (GEW Bayern)

Jorge Andres Murua Saavedra

Mitglied des Bundesvorstandes der Gewerkschaft CUT in Chile

Camila Vallejo

Studierendensprecherin in Chile

Karol Aida Cariola Oliva

Vertreterin der sozialen Bewegungen in Chile



Moderation: Kerem Scharmberger

Musik: GRUPPE RAULI (LA RUKA)

VeranstalterInnen: GEW Bayern | ver.di Jugend Bayern | ver.di Jugend München | Rosa-Luxemburg-Stiftung | Kurt-Eisner-Verein Bayern | StipendiatInnen-Gruppe der Hans-Böckler-Stiftung München | YXK – Verband der Studierenden aus Kurdistan | SDAJ München | Mesopotamischer Kulturverein München e.V. | DKP München | La Ruka – Arte Cultura y Política Latinoamericana in München | AK Gewerkschaften

Gestern noch am Ballermann, heute schon Afghanistan

Es war schon ein merkwürdiger Zug, der am Samstagvormittag durch die Münchner Innenstadt zog. Um die 30 Demonstranten, vorwiegend Jugendliche, die, bekleidet mit Uniformen und bewaffnet mit Panzern, auf offener Straße zu Krieg und Zerstörung aufriefen. Um sie herum etwa 40 Polizisten, die mit dem angesagten Grün ihrer Uniformen beinahe in der Masse der Demonstranten untergingen. Was war da los? Eskalierende Jugendgewalt? Vielleicht in Verbindung mit Komasaufen? Nein.
Die Demonstration, die am Samstag unter dem Motto “gestern noch am Ballermann, heute schon in Afghanistan” im Gleichschritt durch München marschierte, war eine satirische Jubeldemo, die zu dem Protesten gegen die NATO-Sicherheitskonferenz aufrief.
Unter Rufen wie “Krieg ist geil!” und “Hoch mit der Rüstung, runter mit der Bildung!” forderten die Demonstranten vorübergehende Passanten auf, am Work-and-Travel-Programm der Bundeswehr teilzunehmen. Bezahlter Urlaub in Afghanistan, Todesurkunde und Zinnsarg inclusive – wer kann da widerstehen?
Kein Wunder also, dass auch die Münchner Polizei Interesse zeigte. Vor allem gegen Ende der Demo, welche ihren Abschluss vor dem Bayerischen Hof fand, waren fast doppelt so viele real uniformierte Polizisten wie verkleidete Demonstranten anwesend. Ob diese ebenfalls am Work-and-Travel-Programm teilnehmen wollten oder lediglich durch die “Wir haben uns zum Kotzen satt, stürmt die Demo, macht uns platt!”-Rufe der Demonstranten angelockt worden waren bleibt hierbei ungeklärt.

Und auch nächstes Wochenende werden unsere FreundInnen in Grün München wieder dichtmachen, wenn sich die Kriegselite im Bayerischen Hof verschanzt. Wir werden wieder da sein, am 04. Feburuar 2012. Auftakt ist um 13:00Uhr am Stachus, Panzer und Wasserpistolen müssen diesmal leider zuhause bleiben, gute Laune ist trotzdem erwünscht!

Zum 67. Jahrestag der Befreiung der Vernichtungslager in Auschwitz


Anlässlich des Jahrestages der Befreiung der faschistischen Vernichtungslager in Auschwitz vor 67 Jahren dokumentieren wir einen Ausschnitt einer Rede des Auschwitzüberlebenden und Kommunisten Kurt Julius Goldstein (1914-2007) aus dem Jahr 2005:

Am 27. Januar 1945 erreichten die Soldaten der 100. Infanteriedivision der 60. Armee der 1. Ukrainischen Front die Todesfabrik Auschwitz. Sie fanden dort vor, was menschliche Fantasie sich nicht ausdenken, bis auf den heutigen Tag, 60 Jahre danach, kaum begreifen kann.

Block Dresden 2012

Die ver.di-Jugend München organisiert einen Bus nach Dresden zur Demonstration am 18. Februar. Abfahrt ist um 2 Uhr am Gewerkschaftshaus.

10€ für DGB-Gewerkschaftsmitglieder
20€ für alle Anderen

Ver.di Beitrittserklärung

Anmeldung unter jugend.muenchen@verdi.de

Aufruf des Bündnis “Dresden-Nazifrei”

Alle guten Dinge sind drei! BLOCK DRESDEN 2012!

Blockieren, bis der Naziaufmarsch Geschichte ist

In den vergangen zwei Jahren ist uns etwas gelungen, das viele für unmöglich gehalten hatten: Wir haben den Naziaufmarsch in Dresden erfolgreich blockiert. Tausende Nazis konnten ihr eigentliches Ziel, mit einer Großdemonstration ihre menschenverachtende Ideologie zur Schau zu stellen, nicht erreichen.

S.I.K.O Afterparty in der Guerilla-Bar

Zeigen wir den Kriegstreibern wohin sie ihre Waffen stecken können und was wir von ihren imperialistischen Raubzügen halten. Wir hoffen dass alle unverzehrt und ohne große Repressionen seitens der Kapitalbeschützer in den Abend gelangen, und nach einigen Wochen der Funkstille in Sachen Guerilla-Bar haben wir endlich eine coole Location ausfindig machen können um den Spirit der Guerilla-Bar weiterzuführen. Das coole, hübsche, intelligente, freundliche Guerilla-Team steht Euch auch hier wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Samstag, 4. Februar 2012 – 20:00 bis 04:00
WO: MAX’ES Landsbergerstrasse 175 (hinterm BAUHAUS), 10 min. vom Backstage
Greetings Guerilleros!!

Naziaufmarsch am 21. Januar erfolgreich blockiert!

Monopoly – Würfeln um die Welt

Mobilisierungsaktion der SDAJ München

In einem Rollenspiel wollen wir zeigen, wie der Kapitalismus vom Militarismus abhängig ist. Vier Kapitalisten, großkotzig und geldgeil spielen um die Welt. Das Spielfeld besteht aus Kriegsgebieten und Krisenherden auf der ganzen Welt, in denen westliche Militärtrups eingesetzt werden, um ökonomische Interessen von Ländern, vor allem aber von Konzernen zu verteidigen. Die Spielfiguren, über die die Kapitalisten herrisch verfügen und sie mit Hilfe von einem Würfel (oder Unter-der-Hand-Geschäften) bewegen, sind Soldaten. Wie im echten Monopolyspiel (und echten Leben wohl auch) können die Konzernbosse Länder erwerben und je nach ihren Interessen beliebig tauschen, handeln und feilschen. Ihr großer Geldgeber ist hierbei der Staat, der bei drohenden Pleiten auch schnell mal mit einer Steuerentlastung oder der ein oder anderen Subvention einspringt. Einzig und allein die Aktionsfelder Generalstreik und Aufstand weißen die Kapitalisten in ihre Schranken und lassen sie gegen Ende des Spiels hoffentlich erzittern. Gerade im Vorfeld der Anti-SIKO-Proteste wollen wir aufzeigen, wie sehr große Konzerninteressen über all auf der Welt mitmischen. Die Abhängigkeit und Unterwürfigkeit von Staaten gegenüber ihren jeweiligen Konzernen ist ein Thema, das wir leider nicht nur auf unserem Spielfeld beobachten können. Was ihr am Freitag in einem lustigen und ironischen Spiel sehen werdet, wird schon einen Tag später bittere Realität sein. Denn dann heißt es „SIKO-würfeln um die Welt!“

Freitag, 3. Februar 2012 | 14 Uhr | Marienplatz

Die NATO, das Geschäft und der Tod

Montag, 23. Jan. 2012
19:30h
EineWeltHaus

VeranstalterInnen:

  • DKP München
  • SDAJ München
  • Warum die sog. Sicherheitskonferenz
    in Wirklichkeit eine Kriegskonferenz ist.

    Ein Ausblick auf die bevorstehenden Aktionen gegen die Siko am 4. Februar in München

    Zur alljährlichen sog. Münchner Sicherheitskonferenz trifft sich auch dieses Jahr wieder am 3. und 4. Februar im Hotel Bayerischer Hof ein Gruselkabinett von hochrangigen Militärs, Kriegsstrategen und Waffenhändlern. Sie sind mitverantwortlich für 1,6 Billionen Dollar ausgewiesener weltweiter Rüstungsausgaben und damit für Krieg, Krise und Flüchtlingselend. Wie immer mit dabei: Die deutsche Waffenindustrie, die Exporteure des Todes. Deutsche Rüstungskonzerne, haben in den letzten 5 Jahren ihren Waffenexport verdoppelt, bestreiten heute 11% des internationalen Waffenhandels. Damit liegt Deutschland auf Platz drei der Waffenexportländer der Welt. Landminen, Uranmunition, Atomwaffenproduktion – kaum eine der weltweit geächteten Waffen, an denen deutsche Konzerne und Finanzinstitute nicht verdienen. Sog. Pleitestaaten wie Griechenland kaufen für viele Milliarden Rüstungsgüter, z.B. U-Boote oder Leopardpanzer. Die Kredite zur Bezahlung der Waffen kommen ebenfalls aus Deutschland. Alle Sparprogramme dort gehen am Rüstungshaushalt vorbei.

    Kleinwaffen machen auch Mist:
    Statistisch stirbt alle 14 Minuten ein Mensch von einer Kugel aus dem Lauf einer Waffe von Heckler und Koch. Für zwei Drittel aller Kriegstoten seit 1960 sind sog. Kleinwaffen verantwortlich. Deutschland liefert solche Waffen in alle Welt und in viele Krisengebiete.

    Wir fordern:

  • Schluss mit allen Waffenexporten, Umstellung auf zivile Produktion!
  • Rüstungskonversion statt Waffenproduktion
  • Pressemitteilung der SDAJ München vom 19. Januar 2012

    Am Freitag, den 03. Februar 2012 beginnt in München die sog. »NATO-Sicherheitskonferenz«. Deshalb werden Jugendliche an diesem Nachmittag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr auf dem Marienplatz eine satirische Gegenaktion durchführen.


    Monopoly – Würfeln um die Welt

    Eine Aktion des »Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz« und der SDAJ München.

    In einer satirischen öffentlichkeitswirksamen Aktion auf dem Münchner Marienplatz wird am Freitag, den 04. Februar 2012 von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr ein überlebensgroßes Monoply gespielt. Dabei werden KapitalistInnen, VertreterInnen der Industrie- und Finanzwirtschaft – gespielt durch FriedensaktivistInnen – um ihren Profit würfeln. Zwar geben sie sich Spielregeln, doch werden sie sich für mehr Gewinn über diese hinwegsetzen, falls ihnen ein paar Euro durch die Finger gehen könnten, oder soziale Forderungen durch die Bevölkerung durchgesetzt werden könnten. Weitere SpielteilnehmerInnen werden als Regierungschefin Merkel, SoldatInnen und Aufständischen dargestellt.

    Die Aktion wird von einer Moderation satirisch kommentiert. PassantInnen und Interessierte sind eingeladen dabei zu bleiben und das unsozialen Treiben sowie die Aktionen der Aufständischen zu verfolgen.

    Lucas Baumgartner von der SDAJ München erklärt dazu:

    »Mit der Aktion wollen wir viele Jugendliche für unsere Großdemonstration gegen die sog. NATO-Sicherheitskonferenz begeistern. Viele wissen bisher noch wenig über die negativen Folgen der Bundeswehrreform und aktueller Kriegseinsätze auf Jugendliche. Gerade wir Jugendliche müssen die Folgen von Krieg und Krise ausbaden. Sich gegen Krieg einzusetzen und für den Frieden einzustehen ist Bürgerpflicht!«

    Unsere Zukunft ist die neue Welt, der Kommunismus!

    Erklärung von 19 europäischen Jugendorganisationen 20 Jahre nach der Konterrevolution

    Die diese Erklärung unterschreibenden kommunistischen Jugendorganisationen wenden sich an die Jugend Europas und der ganzen Welt anlässlich des 20. Jahrestags der Auflösung der UDSSR und der Zerschlagung des Sozialismus.

    Aus Sicht der bürgerlichen Regierungen und Parteien, aus Sicht der Kräfte des Kapitals ist dieser Jahrestag eine Gelegenheit, den Sozialismus und seine Leistung zu verunglimpfen, die kapitalistische „Ewigkeit“ und „Wohlfahrt“ zu preisen. Die bürgerlichen Parteien und Regierungen sind es, die mit ihrer Politik die Rechte der Jugendlichen vermindert haben. Sie haben uns zu Armut und Arbeitslosigkeit verdammt. Sie stellen die kommunistische Ideologie unter strafrechtliche Verfolgung.
    Aus unserer Sicht, aus der Sicht der arbeitenden Bevölkerung und der Jugend der Welt ist dieser Jahrestag eine Gelegenheit, um sich an die Errungenschaften des Sozialismus und seine Leistungen für die Menschheit zu erinnern und sie hervorzuheben. Eine Gelegenheit, um bedeutende Schlussfolgerungen aus der Niederlage der Jahre 1989-1991 zu ziehen.

    Wir wenden uns an die jungen Menschen, damit sie die Wahrheit über den Sozialismus lernen und erfahren. Wir wollen ihnen sagen, dass unsere Zukunft die neue Welt, der Sozialismus-Kommunismus ist.
    Das 20. Jahrhundert erbrachte den Sieg der Oktoberrevolution in Russland 1917. Dies war der Ausgangspunkt für eine der größten Errungenschaften der Zivilisation in der Geschichte der Menschheit, für die Abschaffung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Macht mit der Errichtung des Sozialismus erobert und damit ein Ziel in einer Reihe von Ländern in Europa, Asien und sogar auf dem amerikanischen Kontinent, auf nahezu einem Drittel der Erde, erreicht.
    1991 unterbrach die Konterrevolution den Verlauf dieser ersten Anstrengung des Aufbaus der neuen Gesellschaft. Was gewonnen worden war – dass die arbeitende Klasse und ihre Verbündeten die Macht und den von ihnen produzierten Reichtum in ihre eigenen Hände nahmen – war trotz all seiner Unzulänglichkeiten jetzt von oben und nicht von unten gestürzt worden. Die Umstürze waren Konterrevolutionen, im Klartext ein gesellschaftlicher Rückschritt, ein Sieg für die Klasse der Ausbeuter und der Unterdrücker über den Versuch des Aufbaus einer von Ausbeutung freien Gesellschaft. Dies bestätigte sich auf schlimmste Weise für das Volk in den letzten 20 Jahren.